Meisterschafts-Showdown in Villach: Flora Heiml läuft der U20-Konkurrenz auf und davon
Die österreichischen U16/U20-Meisterschaften in Villach wurden für die Athletinnen und Athleten des LAC BMD Amateure Steyr zu einer beeindruckenden Talentschau. Allen voran drückte Flora Heiml den Laufbewerben ihren Stempel auf, während die Burschen mit enormem Kampfgeist und starken Platzierungen aufzeigten.
Gold und Silber für die überragende Flora Heiml
Flora Heiml drückte der U20-Klasse am Wochenende eindrucksvoll ihren Stempel auf.
Schon über die 800 Meter zeigte sie ein extrem engagiertes und mutiges Rennen.
Am Ende musste sie sich lediglich der Top-Favoritin und amtierenden U18-Vizeeuropameisterin geschlagen geben. Mit einer hervorragenden Zeit von 2:14,14 Minuten sicherte sich Flora hochverdient die Silbermedaille.
Die Krönung folgte schließlich über die 1500 Meter.
Taktisch brillant eingestellt, kontrollierte sie das Feld von Beginn an. 450 Meter vor dem Ziel zündete Flora den Turbo, verschärfte das Tempo drastisch und ließ der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Mit vollem Fokus und purer Entschlossenheit zog sie bis zur Ziellinie durch. Das Ergebnis: Die Goldmedaille in 4:50,92 Minuten – und ein Vorsprung von sage und schreibe sieben Sekunden auf die Zweitplatzierte.

Enormer Sprung nach vorne für Moritz Mayrhofer
Ein dickes Ausrufezeichen setzte auch Moritz Mayrhofer in der Klasse U16. In seiner allerersten Saison für den LAC BMD Amateure Steyr lieferte er über die 3000 Meter ein extrem beherztes Rennen ab.
Wie rasant die Entwicklung unseres jungen Athleten verläuft, zeigt ein Blick auf die Statistik: Im Mai stand seine Bestzeit noch bei 10:55,82 Minuten.
In Villach pulverisierte er diese Marke förmlich, steuerte in 9:46,89 Minuten auf den hervorragenden 4. Platz und schrammte nur knapp am Podium vorbei. Über die kürzere 1000-Meter-Distanz holte er zudem in 2:59,42 Minuten den 19. Platz im stark besetzten Feld.

Kälte und Taktik: Gemischte Gefühle über 5000 Meter
Das U20-Rennen über 5000 Meter verlangte den Athleten bereits vor dem Start alles ab. Nach einer massiven Verzögerung mussten die Läufer in der abendlichen Kälte lange ausharren und kühlten komplett aus.
Als der Startschuss endlich fiel, setzte sich sofort ein Trio an die Spitze – mit dabei Florian Huemer, der voll auf Medaillenkurs lag. Nach rund einem Kilometer meldeten sich jedoch die vermeintlich auskurierten Magen-Darm-Probleme der Vorwoche zurück. Florian kämpfte verbissen, musste das Rennen nach 3500 Metern aber schweren Herzens vorzeitig beenden.
„Ich fühlte mich gut am Start, wollte um eine Medaille mitlaufen, aber irgendwie will es heuer nicht sein“, bilanzierte ein verständlicherweise enttäuschter Florian kurz nach dem Rennen. Doch der Blick geht sofort wieder nach vorne: „Ab morgen wird nach vorne geschaut. In drei Wochen stehen die 5km-Straßenmeisterschaften an, da werden die Karten neu gemischt.“
Perfekt nach Plan lief es hingegen für Leo Gröbner Weizenauer. Er setzte die taktischen Vorgaben des Trainers auf den Punkt um, hielt sich klug im Mittelfeld auf und sparte die Kräfte für den Showdown. Mit einer krachenden Schlussrunde blies er zum Angriff, belohnte sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 16:33,44 Minuten und sicherte sich damit den starken 7. Platz in der Gesamtwertung.

Wir gratulieren unserem erfolgreichen Team zu diesen großartigen Leistungen!


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