| 12. Juni 2010_________________________________________________________________________________ |
|
Bei den Oberösterreichischen Landesmeisterschaften in Wels zeigte Daniela Höllwarth am vergangenen Samstag wieder einmal ihre Klasse. Schon mit ihrer Anfangshöhe von 3,80m sicherte sich die Stabhochspringerin den Titel. Dann jedoch hatte sie Pech: Ein Gewitter machte höhere Sprünge unmöglich. „Plötzlich ist es stockdunkel geworden, es hat gedonnert und geregnet“, erzählt Höllwarth. Unter diesen Bedingungen waren vier Meter zu hoch. Die Athletin vom LAC Amateure Steyr musste sich mit ihrer Anfangshöhe zufrieden geben. Dabei hatte sie sich viel vorgenommen. Nach dem neuen Landesrekord von 4,20m letzte Woche hatte sie nun die Norm für die Europameisterschaften im Visier. 4,30m sind nötig, um in Barcelona dabei zu sein. Doch der Wetterumschwung zerstörte die Träume von der Qualifikation. Jedenfalls vorerst. Grund zur Freude gab es dennoch. Stabhochsprung-Bundestrainer Wolfgang Adler berief Daniela Höllwarth in die Nationalmannschaft. Beim Team-Europacup in Belgrad darf sie nächstes Wochenende die rot-weiß-roten Farben vertreten. Hier hofft sie wieder auf gutes Wetter und starke Leistungen. „Bekanntlich kommt nach einem schlechten Wettkampf ja ein guter“, verriet sie mit einem Augenzwinkern. |
| _________________________________________________________________________________________ |